Die Auszeichnung gute Bauten Graubünden ist ein wichtiges Instrument für die öffentliche Wahrnehmung zeitgenössischer baukultureller Leistungen im Kanton. Geehrt werden Bauträgerschaften, die durch ihre Baugesinnung einen beispielhaften Beitrag zur Baukultur in unserer Region geleistet haben und deren Projekte der Öffentlichkeit gegenüber als Vorbild einer guten Bauqualität dienen können. Baukultur wird dabei in einem umfassenden Sinn verstanden als Zusammenwirken der Disziplinen Architektur, Landschaftsarchitektur, Denkmalpflege, Städtebau, Raumplanung und Ingenieurbaukunst. Die Auszeichnung will das Gespräch über Baukultur fördern und eine breite Öffentlichkeit zur Auseinandersetzung mit baukulturellen Fragen anregen.

Die Auszeichnung gute Bauten Graubünden wurde bislang viermal durchgeführt: 1987, 1994, 2001 und 2013. Im Jahr 2017 wird die fünfte Austragung stattfinden. Für die Durchführung zeichnet der 2015 neu gegründete Verein Gutes Bauen Graubünden verantwortlich. Der Verein wird von folgenden Verbänden und Institutionen getragen: Bund Schweizer Architekten, Ortsgruppe Zürich; Bündner Heimatschutz; Bündner Vereinigung für Raumentwicklung; Heimatschutz Sektion Engadin und Südtäler; Institut für Bauen im alpinen Raum der THW Chur, Schweizerischer Werkbund, Ortsgruppe Graubünden; Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein, Sektion Graubünden.

Für die Auszeichnung gute Bauten Graubünden 2017 sind Werke zugelassen, die zwischen 2011 und 2017 im Kanton Graubünden fertiggestellt wurden. Zur Beurteilung eingereicht werden können Arbeiten aus den Bereichen Architektur und Ingenieurwesen, realisierte städtebauliche Planungen und Landschaftsgestaltungen. Eine fachkompetente fünfköpfige Jury beurteilt die eingegangenen Objekte. Die Bewerbung erfolgt im Online-Verfahren von Mitte Mai bis Mitte Juni 2017. Die Jurierung findet im Laufe des Sommers 2017 statt, die Preisverleihung ist auf Anfang November 2017 geplant.

Die Ausschreibung mit den präzisen Daten und weiterführenden Informationen bezüglich Zusammensetzung des Beurteilungsgremiums, genauen Auswahlkriterien usw. wird im Frühling 2017 aufgeschaltet.

 

 

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